Hommage-Uhren – legal?

Mit Hommage-Uhren werden Designs, meist sehr bekannter Uhren, nachgeahmt. Hierbei spielen vor allem kleine Uhrenhersteller eine wichtige Rolle, denn diese bauen solche Uhren am häufigsten. Hierbei wird viel Wert auf hohe Qualität gelegt, das Ergebnis kann sich in den meisten fällen sehen lassen und wird selbst von Kennern und Liebhabern oft gelobt. Natürlich kann nicht einfach jede Uhr nachgebaut werden, sondern die Hersteller setzen auf Designs, welche nicht mehr geschützt sind. Hierbei kann eine Uhr der anderen genau ähneln, es können aber unter anderem auch Zeiger oder weitere Kleinigkeiten verändert werden. Bei Hommage-Uhren wird natürlich nicht der Name des Original-Herstellers verwendet, sondern der eigene. Auch der Name der nachgeahmten Uhr ist auf den Modellen nicht zu finden.

Unterschied Replica und Hommage

Bei einer Replica werden rechtlich geschützte Designs nachgebaut, welche im Gegensatz zum Original sehr schlecht verarbeitet sind. Auch der Markenname wird einfach übernommen, obwohl dies rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen kann. Oft werden nicht einmal die Käufer dieser Uhren bestraft, sondern nur die Hersteller. Das Herstellen von Replica scheint ein lukratives Geschäft zu sein, denn dieses Geschäft wird immer größer. Uhren werden dann für gerade einmal einen Bruchteil des Originals verkauft. Eine Hommage gilt als selbstständige Uhr, eine Replica gibt sich als Original aus, was nicht nur in der Uhrenwelt beliebt ist. Für eine Hommage-Uhr zahlt man oft einen etwas höheren Preis, für welchen man dann aber eine gut verarbeitete Uhr erhält, welche zudem sehr gut funktioniert.

Designschutz

Wie lange das Design einer Uhr genau geschützt ist, kommt ganz auf das Land an. Die Dauer variiert hierbei zwischen 10 bis 25 Jahren. In Deutschland gilt ein solcher Schutz von Beginn an für fünf Jahre, kann aber auch ganz fünf Mal auf insgesamt 25 Jahre verlängert werden. In Japan ist die Dauer für einen solchen Schutz etwas kürzer, nämlich nur 20 Jahre. In einer Datenbank, welche jedem zur Verfügung steht, können aktuelle sowie abgelaufene Geschmacksmuster aus Deutschland ganz einfach eingesehen werden, ohne dass viel Aufwand betrieben muss.

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